Coaching in einem geschützten Raum - ist das nicht die Essenz von Coaching?
Ein sich Öffnen des Klienten, Reflexion, Infragestellen, Diskussion, ja sogar Konfrontation, Einüben neuen Verhaltens, Klärung von Problemen, Haltungen, all das, mit dem Ziel der Entwicklung der Person, scheint nur dort möglich zu sein. Geht es um Business Coaching, stammt der Coaching-Auftrag vom Unternehmen, sind also drei Parteien beteiligt, gestaltet sich die Lage für viele Coaches kompliziert, weil sie sich in einem Dilemma erleben: -Schützen sie den Klienten vor der Neugierde des Unternehmens, ziehen sie sich als externer Coach zurück und verweigern die Auskunft, belastet dies möglicherweise das Verhältnis zum Auftraggeber nachhaltig negativ. - Geben sie dem Drängen des Unternehmens nach und plaudern aus dem Nähkästchen des Coaching-Prozesses, verraten sie den Klienten an den Auftraggeber und zerstören das Vertrauensverhältnis zum Klienten. Wie kann man professionell mit diesem Dilemma umgehen?
Die Podiumsdiskussion "Zwischen Vertraulichkeit und Firmeninteressen" will Anregungen zur eigenen Positionierung geben.