Urs Hepp beschreibt in seinem Beitrag wie traumatische Erfahrungen nicht nur Leid und psychische Störungen, sondern auch einen Reifungsprozess auslösen können.
Dies beschreibt er in drei Bereichen: Veränderung der Selbstwahrnehmung, Veränderung interpersoneller Beziehungen und Veränderung der Lebenseinstellung. Hierbei können sich jeweils neue therapeutische Zugänge eröffnen. Gleichzeitig betont er, dass nicht alle Traumata einer professionellen Intervention bedürfen. In vielen Fällen verschwinden die Symptome auch spontan ohne psychotherapeutische Interventionen.
Allein die Information und Erklärung im Sinne der Psychoedukation werden in einigen Fällen bereits als hilfreich und symptomlindernd wahrgenommen. Sofortige Interventionen hingegen seien nicht immer indiziert.