Niklas Luhmann gilt als der größte Soziologe und Wissenschaftstheoretiker der Nachkriegszeit. Seine Systemtheorie hat die unterschiedlichsten Disziplinen befruchtet und ist in unzählige Forschungen eingeflossen. Das liegt nicht zuletzt an dem Universalitätsanspruch seiner Theorie:
Alle gesellschaftlichen Bereiche, so Luhmann, sind mit den Kategorien der Systemtheorie erklärbar: die Liebe wie die Wirtschaft, die Kunst wie das Rechtssystem.
In dem hier zu hörenden Gespräch mit Andreas Geyer erklärt Luhmann die Grundzüge seiner Theorie sowie ihre wichtigsten Begriffe:
- Umwelt und System - Kommunikation - Komplexität - Organisation - Autopoiesis - u.a.m.
Wie radikal Luhmanns Sicht der modernen Gesellschaft ist, verdeutlicht der anschließende Vortrag von 1986.
In ihm nimmt der Soziologe Stellung zu den Aufgaben und Möglichkeiten seines Faches.