Theoretischer Hintergrund: Die Erhöhung der Selbsterkenntnis und der Selbstwirksamkeit und die Verbesserung der Selbstbeziehung sind wesentliche Faktoren für eine gelingende persönliche Weiterentwicklung und wesentliche Säulen von erfolgreichen Psychotherapien und Coachings.
In der PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie), einer prozess- und selbstbeziehungsorientierten Weiterentwicklung und Entmystifizierung der Energetischen Psychologie stellt die Achtsamkeit einen wesentlichen prozessbestimmenden Faktor dar. Abgespaltene Anteile werden durch Bewusstwerdung und selbstakzeptierende Affirmationen integriert, was erfahrungsgemäß zu einer Verbesserung der Selbstbeziehung und daraus folgend auch zu einer Verbesserung der Beziehung zu anderen führt. Für Therapeuten hat sich PEP als selbstfürsorglicher Schutz vor Burnout und sekundärer Traumatisierung bewährt, führt also auch hier zu einer Erhöhung der Selbstachtsamkeit. Durch die Integration von PEP in die bekannten Behandlungsmethoden ergeben sich trotz der ungewöhnlichen Veränderungsgeschwindigkeit erstaunlich tief greifende Wirkungen. Erst durch die prozess- und selbstbeziehungsorientierten Weiterentwicklung der Energetischen Psychologie in Richtung PEP ist es vielen wissenschaftlich sozialisierten Psychotherapeuten möglich geworden, die Klopftechnik in ihre Arbeit zu integrieren.
Lernziele:
Achtsamkeitsaspekte der PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) verstehen.
Inhaltlicher Ablauf:
- Theoretische Einführung;
- Vergleich und Überlappung zu EMDR, Hypnotherapie, Psychoanalyse, Verhaltenstherapie, NLP;
- Systemische Therapie;
- Vorstellung von Wirksamkeitshypothesen und neurobiologische Erklärungsansätze;
- Ablauf einer Behandlung;
- Demonstration;
- Übung in Groß- oder Kleingruppe.
Didaktische Mittel:
Theorieinput, Gruppendiskussion, Demonstration, Fallgeschichten, Übungen
Vorkenntnisse: Keine