Viele kinder- und jugendpsychiatrische Patienten haben strukturelle Defizite, sind in ihren Fähigkeiten, eigene Affekte und Stimmungen wahrzunehmen und richtig zu benennen, sie angemessen zu steuern, Affekte beim Gegenüber wahrzunehmen und zu benennen und ihre Affekte im Kontext angemessen zu kommunizieren, erheblich eingeschränkt. Wir wollen - sehr erfahrbar für die Teilnehmer - unsere Arbeit mit Affekten und Körper im psychotherapeutischen Prozess zur Affektregulation und dem Stellenwert der Affekte in der therapeutischen Beziehung darstellen.