Bergmann, Jörg
CD: Die Wirksamkeit Humanistisch Experienzieller Verfahren

Vortrag, D-A-CH-Tagung "Gestalttherapie – Faszination und Wirksamkeit in einer herausfordernden Zeit", 30. Mai bis 01. Juni 2014 in Kassel – Bad Wilhelmshöhe.

1 CD, 57 Min., Jewel-Box, ohne Cover.
Bestell-Nr 42450
ISBN 978-3-8302-8799-5
Gewicht 80 g
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Sind Humanistisch-Experienzielle Therapieverfahren wirksam? Und welche Ergebnisse liegen zur Wirksamkeit der Gestalttherapie vor?

Psychotherapie wird zunehmend mit gesundheitsökonomischen Maßen gemessen und bewertet, zudem ist im Zuge der Evidence based Medicine (EbM) von jeder Psychotherapie eine besondere Form der Legitimation gefordert (Lambert, 2013). Obwohl sich viele Stimmen innerhalb der Humanistisch-Experienziellen Psychotherapie kritisch gegen eine quantitative Beforschung der Therapiesituation ausgesprochen haben (z. B. Bohart, Hara & Leitner, 1998), wächst das Interesse und der Bedarf an eben dieser Forschung. Besonders in Deutschland ist die Frage nach der Wirksamkeit Humanistisch-Experienzieller Psychotherapie von hoher Aktualität. So reichten in 2010 eine Interessenvertretung der Gestalttherapie und 2012 eine Interessenvertretung der humanistisch experienziellen TherapeutInnen (die Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie - AGHPT), Anträge auf wissenschaftliche Anerkennung der HPT bei dem dafür zuständigen Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) ein (DDGAP &DVG, 2010; AGHPT, 2012).

In dem Vortrag werden die Forschungslage der Humanistisch-Experienziellen Psychotherapie im Allgemeinen und der Gestalttherapie im Speziellen referiert. Hierzu werden sowohl die Ergebnisse einer aktuellen Metastudie von Elliott et al. (2013) besprochen, als auch die Ergebnisse einzelner Primärstudien. Zudem wird ein kurzer Einblick in die laufende Studie des Vortragenden gegeben.

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