Klöckner, Detlef
CD: Veränderungsmodelle und Übergangsrituale
Die verborgene ethnologische Quelle der gestalttherapeutischen Prozesstheorie

Vortrag, D-A-CH-Tagung "Gestalttherapie – Faszination und Wirksamkeit in einer herausfordernden Zeit", 30. Mai bis 01. Juni 2014 in Kassel - Bad Wilhelmshöhe.

1 CD, 53 Min., Jewel-Box, ohne Cover.
Bestell-Nr 42454
ISBN 978-3-8302-8750-6
Gewicht 80 g
Preis 17,95 inkl. 19% MwSt
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Die gestalttherapeutisch formulierten Veränderungsprozesse (Perls, Staemmler/Bock, Frambach, etc.) und die Heilungs- bzw. Transformationspraktiken indigener Gesellschaften ähneln sich strukturell in frappierender Weise. (vgl. Klöckner: Übergangsphasen. Zur Kulturanthropologie gestalttherapeutischer Prozessmodelle, In: GESTALTTHERAPIE, 2001, 2, 18-40) Diese Verwandtschaft zwischen altem Wissen und dem modernen Ansatz der Gestalttherapie hat mich von Anfang an fasziniert. Ebenso fasziniert bin ich allerdings auch von der Tatsache, dass dieser Zusammenhang im Kontext der Gestalttherapie so gut wie unbekannt ist.

Der Referent erarbeitet in seinem Vortrag daher die angesprochene Ähnlichkeit zwischen den gestalttherapeutischen Vorstellungen und der kulturanthropologischen Perspektive differenziert heraus, insbesondere (a) die Bedeutung des Engpasses bzw. der Übergangskrise und (b) die Konsequenzen, die sich aus der pragmatischen Logik von Übergangsritualen für die gestalttherapeutische Praxis zusätzlich ergeben.
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