Achtsamkeit wollen wir als eine Praxis diskutieren, die dabei hilft, ethische Werte zu kultivieren, wie z.B. Wohlwollen, Großzügigkeit, Toleranz und Mitgefühl: Wenn es uns gelingt, diese Qualitäten während einer unmittelbaren Erfahrung aufrecht zu erhalten, führt das oft zu mentalem und körperlichem Wohlbefinden, das über die Zeit gestärkt werden kann. Daher kann Achtsamkeit eine bedeutende Rolle in therapeutischen und anderen Behandlungs- und Betreuungs-Kontexten spielen: Eine wohlwollende und mitfühlende Grundeinstellung sowohl der BehandlerInnen wie der PatientInnnen kann uns mit einem neuen Paradigma im Umgang mit den Herausforderungen am Leben zu sein bereichern.
Auf dieser Basis sollen einige Betrachtungen im Umgang mit psychisch und/oder körperlich schwer belasteten Menschen zur Verfügung gestellt werden. Einige Forschungsergebnisse sowie Erfahrungen aus der klinischen Praxis werden in diesem Vortrag vorgestellt und diskutiert.