Müssen Kinder oder Eltern mit den Folgen eines traumatisierenden Ereignisses von außen umgehen (z.B. Unfall, Überfall, schwere Erkrankung, Krieg) leiden die anderen Familienmitglieder mit ihnen. Oft entwickeln sich erstarrte familiäre Verhaltensmuster, die heilende systemische Interaktionen behindern oder gänzlich verhindern.
"Das erstarrte Mobile" steht als Metapher für die Wechselwirkungen der eingefrorenen familiären Interaktion und für posttraumatische dysfunktionale Bewältigungsstrategien. Nach einem kurzen Einblick in die Dynamik, die Traumata entfalten, wird gezeigt, wie die erlittenen Erlebnisse in der Arbeit mit Eltern und Kindern in einem sanften Auftauprozess gemeinsam zu einer Bewältigung geführt werden können.