Schienle, Anne
DVD: Komm mir nicht zu nah!
Neurowissenschaftliche Befunde zu Abstoßendem und Ekligem

Vortrag, Symposium turmdersinne "Gehirne zwischen Liebe und Krieg" - Menschlichkeit im Zeitalter der Neurowissenschaften, 09. bis 11. Oktober 2015 in Fürth.

1 DVD, 48 Min., Jewel-Box, ohne Cover.
Bestell-Nr 61886
Gewicht 80 g
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Jeden Menschen umgibt ein sogenannter "persönlicher Raum", der häufig durch das Bild einer Blase veranschaulicht wird. Es handelt sich um eine Sicherheitszone, die die gewünschte interpersonale Distanz beschreibt, also den als gerade noch angenehm empfundenen Abstand zu einem Interaktionspartner.

Der Vortrag geht der Frage nach, welche emotionalen und neuronalen Reaktionen aufgrund des Eindringens in den eigenen persönlichen Raum auftreten. Es wird gezeigt, dass der persönliche Raum in seinen Ausmaßen variabel ist und von Persönlichkeitseigenschaften, vom Vorliegen bestimmter psychischer Störungen, aber auch vom emotionalen Kontext abhängig ist. Dabei sind unter anderem Ekelgefühle sowie die persönliche Neigung, Ekel zu erleben von großer Bedeutung. Eine Schlüsselrolle für die neuronale Repräsentation des persönlichen Raums sowie für die Ekelverarbeitung nehmen der somatoforme Kortex und die Amygdala ein, die Körperwahrnehmungen wie Berührung und die emotionale Bedeutung von Reizen verarbeiten.
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