Sehr häufig ist es die Mutter, der die Schuld am eigenen Elend zugeschoben wird, nach dem Motto: „Wenn sie anders gewesen wäre, wäre ich heute glücklich.”
Auch in der Theorie der Psychoanalyse kursieren Fantasien, die um die Illusion mütterlicher Vollkommenheit kreisen. Abschied von der „Schuld der Mütter” bedeutet daher auch den Abschied von der „perfekten Mutter” und das Akzeptieren einer Realität, in der es keine Vollkommenheit gibt.